Fiber Optical Sensor Systems (FS)

Kernkompetenzen

Die Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Herstellung neuartiger, miniaturisierter und faseroptischer Sensoren und Sensornetzwerke einschließlich nanophotonischer Lösungsansätze für industrielle Anwendungen zur Prozesssteuerung und
-optimierung sowie für Anwendungen in der Sicherheitstechnik, der intelligenten Sensorik in Offshore-Windkraftanlagen und Energiekabeln.

Intelligente Kabel durch faseroptische Sensorsysteme für die Kontrolle der Belastung von Windkraftanlagen und Energiekabel, um mögliche Ausfälle rechtzeitig vorherzusagen. Dazu werden zum Beispiel in den Kabeln kontinuierlich mittels optischer Verfahren die Messgrößen ortsaufgelöster Temperaturverlauf, mechanische Belastung und Ozon-Konzentration als Maß für die Corona-Entladung erfasst und über das Sensornetzwerk ausgewertet.

Aktuelle F&E-Schwerpunkte

Miniaturisierte faseroptische photoakustische Sensoren für hochempfindliche Gasdiagnostik und -analytik in:

  • der industriellen Prozesskontrolle (zum Beispiel Brandfrüherkennung, Methandetektion im Untertagebau)
  • der Sicherheitstechnik (zum Beispiel hochempfindliche und selektive Detektion leicht flüchtiger Explosivstoffe und Acethylendetektion in Hochleistungstransformatoren) 
  • der Biomed-Analysetechnik (zum Beispiel Atemgasanalytik, Sauerstoff- oder Acetonmessung) unter Anwendung photoakustischer Spektroskopie (PAS), Cavity-Ring-Down-Spektroskopie (CRDS) und Multipass-Absorptionsspektroskopie (MAS).

 

Anbindung an Universität

Die Abteilung hat Zugriff auf die apparative Ausstattung der Kooperationspartner am Standort Goslar. Diese Ausstattung ermöglicht es, für industrielle Anwender maßgeschneiderte Sensorkonzepte in Form von Funktionsmustern und Kleinserien bereitzustellen und gemeinsam mit den Anwendern in Prototypenanlagen zu testen.

Die Abteilung Faser Optische Sensorsysteme mit Standort Goslar wurde 2009 gegründet. FS ist eng an die Abteilung Angewandte Photonik des Instituts für Physik und Physikalische Technologien der Technischen Universität Clausthal (TUC) in Goslar angebunden und arbeitet auch interdisziplinär mit dem LaserAnwendungsCentrum (LAC) der TUC und dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) am gleichen Standort zusammen.

Geleitet wird die Abteilung von Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schade.

Abteilungsleiter

Prof. Dr. rer. Nat. Wolfgang Schade