Herausforderungen und Mission

Bandbreitenbedarf wächst schneller als die Netzkapazitäten

In den vergangenen Jahren war zu beobachten, dass das Verkehrsaufkommen in den Netzen (fixed und wireless networks) durch zunehmende Nutzung auf der Basis IP-basierter Dienste seit über zehn Jahren kontinuierlich zwischen 30 und 50 Prozent pro Jahr ansteigt. Ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Vielmehr wird sich der Anstieg durch Peer-to-Peer-Dienste und Anwendungen wie IPTV, Second Life, oder YouTube noch erheblich verstärken.

Überproportionale Steigerung

Den Prognosen zufolge wird sich die Zahl der Mobilfunkkunden bis Ende 2015 auf fünf Milliarden verdoppeln und die übertragene Datenmenge etwa verhundertfachen, was einer Steigerung um etwa 60 bis 70 Prozent pro Jahr entspricht Nach allen Expertenmeinungen ist davon auszugehen, dass die derzeitigen und für die nächsten Jahre vorgehaltenen Bandbreiten nicht ausreichen werden, um den immens wachsenden Verkehrsbedarf auf den Festnetz und mobilen Netzen zu decken.

Der Markt verlangt nach optimierten Multimedia Services

Multimedia ist eine der Schlüsselkomponenten in der Informationstechnologie, da Bilder, Video, Sprache, Ton und Zusatzdaten für eine steigende Zahl von Diensten im Büro, im Haushalt und in öffentlichen Bereichen verwendet werden.

Die Vision Multimedia-Dienste für jeden an jedem Ort und zu jeder Zeit ist auch die treibende Kraft hinter den F&E-Aktivitäten der Experten am Heinrich-Hertz-Institut.

Mission des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts

Die sinnvolle Gestaltung der Informations- und Kommunikationswelt verlangt nach grundlegenden Antworten auf die Frage, wie der künftige Wandel zu einer Informationsgesellschaft, die den fairen und chancengleichen Zugang für alle Teilnehmer am Kommunikationsgeschehen vorsieht, gestaltet werden soll.

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut sieht sich hier in der Verantwortung.