Fraunhofer HHI und WMO unterzeichnen Memorandum of Understanding zur Stärkung von KI für Klima- und Katastrophenresilienz

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) und die Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit bei KI-Anwendungen für Wetter, Klima und Katastrophenresilienz zu vertiefen. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des AI for Good Global Summit im Beisein der deutschen UN-Botschafterin Antje Leendertse statt.

Unterzeichnet wurde das MoU von Fraunhofer HHI-Institutsleiter Thomas Wiegand und WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. Es formalisiert eine Partnerschaft, die auf mehreren Jahren gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen aufbaut.

Bei der Unterzeichnung blickte Wiegand auf die Anfänge der Zusammenarbeit zurück und erinnerte an die gemeinsame Arbeit von Fraunhofer HHI und WMO in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen der UN Global Initiative on Resilience to Natural Hazards through AI Solutions sowie ihrer Vorgänger-Fokusgruppe. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der WMO an konkreten Lösungen zu arbeiten, die dazu beitragen, die Auswirkungen von Naturgefahren zu mindern.“

Saulo hob das Potenzial von Künstlicher Intelligenz für die Stärkung der Katastrophenresilienz hervor: „Diese Partnerschaft zwischen unseren beiden Organisationen wird es uns ermöglichen, das Potenzial modernster Technologien zum Nutzen der Gesellschaft auszuschöpfen.“

Botschafterin Antje Leendertse, die die Zusammenarbeit der beiden Organisationen unterstützt hat, gratulierte beiden Partnern: „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und freue mich darauf, die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit mitzuerleben.“

Das Abkommen schafft den Rahmen für die weitere Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer HHI und WMO beim Einsatz von KI entlang der gesamten Beobachtungs- und Frühwarnkette mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften gegenüber Naturgefahren zu stärken.

Wie diese Zusammenarbeit bereits in der Praxis aussieht, zeigte sich am ersten Tag des Gipfels: Gemeinsam mit weiteren Partnern aus den Vereinten Nationen und der Wissenschaft starteten Fraunhofer HHI und WMO im Rahmen eines Workshops zu Katastrophenresilienz und Standards die neue Drought Prediction AI Challenge.
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