Fraunhofer-Wissenschaftscampus in Berlin eröffnet

Mathematik, Ingenieurwissenschaft, Naturwissenschaft und Technik – dafür steht das Kürzel MINT. Der Wissenschaftscampus will das Interesse von Studentinnen und Absolventinnen der MINT-Fächer für die Arbeit in der angewandten Forschung wecken. Dieses Jahr findet der Wissenschaftscampus vom 3. bis 6. April an den vier Berliner Fraunhofer-Instituten statt. Inhaltliche Schwerpunkte sind Übertragungstechnologien der Zukunft, Mikroelektronik, Produktionsprozesse und die vernetzte Welt.

»Der Wissenschaftscampus gehört neben dem Karriereprogramm TALENTA für Forscherinnen zu den zahlreichen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, den Wissenschaftlerinnenanteil bei Fraunhofer zu erhöhen. Die Veranstaltung ermöglicht den jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen einen direkten Einblick in aktuelle Forschungsprojekte. Sie können sich über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten bei Fraunhofer informieren und sich darüber austauschen«, sagt Prof. Alexander Kurz, Vorstand für Personal, Recht und Verwertung der Fraunhofer- Gesellschaft.

In die Rolle einer Montagearbeiterin schlüpfen

Auf dem Berliner Wissenschaftscampus dreht sich alles um die Forschung der vier gastgebenden Fraunhofer-Institute. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK laden die Studentinnen zu einem Planspiel ein. Als Verantwortliche für die Fertigungssteuerung oder als Montagearbeiterin können sie ein Unternehmen zur Produktion von Bohrmaschinen in Schwung bringen.

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS entführt die Studentinnen in die vernetzte Welt. Wie man Gefahren abwehren kann und welche Möglichkeiten und Risiken interaktive Medien und Visual Computing heute bieten, erfahren die Teilnehmerinnen in verschiedenen Workshops.

Unsichtbares sichtbar machen

Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI, präsentieren ihre Entwicklungen im Bereich von mobilen und optischen Kommunikationsnetzen, der Kodierung von Videosignalen und Datenverarbeitung. Hier entstehen neue Anwendungen, die heute noch nicht vorstellbar sind.

Auch das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM gibt Einblicke in seine Forschungsarbeit im Bereich Aufbau- und Verbindungstechnik – ein Bereich, der nahezu unsichtbar ist und daher häufig unterschätzt wird. Wie verkleinert man Elektronik aus dem alltäglichen Leben und sorgt dafür, dass sie trotzdem noch funktioniert – auch bei widrigsten Bedingungen wie Feuchte, Vibration oder Wärme? Dieser Frage gehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IZM nach. Die Studentinnen dürfen in die Rolle der Laborexpertinnen und -experten schlüpfen und in die Welt der Mikroelektronik eintauchen.

Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
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Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
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Fraunhofer-Wissenschaftscampus 2017
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