9. August 2017

Führende Unternehmen und Forschungsinstitute vereinen sich im europäischen Forschungsprojekt ONE5G

Steigende Nachfrage nach neuen Funktechnologien innerhalb von 5G

Dreizehn Innovationsführer der Telekommunikationsbranche, darunter das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI, haben sich zusammengetan, um die technologische Entwicklung von neuen Funktechnologien für 5G (5G New Radio) voranzubringen. Damit wollen sie auf die steigende Nachfrage nach mobilen 5G-Anwendungen auf Basis von vollständig standardisierten Technologien reagieren.

Das europäische Forschungsprojekt ONE5G  (E2E-relevante Optimierungen und Fortschritte für die Netzperipherie des 5G NR-Standards) zielt darauf, die Kapazität von Mobilfunknetzen zu erhöhen, ihre Energieeffizienz zu verbessern und ein breites Spektrum neuer, branchenspezifischer Anwendungsszenarien im dicht besiedelten städtischen wie auch im ländlichen Raum zu ermöglichen.

Neben dem Fraunhofer HHI beteiligen sich an dem Projekt Orange, Telefónica, Huawei, Intel, Nokia, Samsung, B-COM, WINGS ICT Solutions sowie die Hochschulen Aalborg University, Freie Universität Berlin, Universidad de Malaga und das Forschungsinstitut Centre National de la Recherche Scientifique.

ONE5G wird im Rahmen der EU-Initiative „Horizon 2020“ von der EU-Kommission gefördert. Diese Initiative unterstützt Forschungsprojekte, die zu einem raschen Umstieg auf 5G Funktechnologien beitragen und die Digitalisierung beschleunigen.