25. September 2017

Robert Skupin vom Fraunhofer HHI auf der IIT RTC Konferenz 2017 in Chicago

Auf der IIT Real-Time Communications Conference & Expo in Chicago spricht Robert Skupin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Videokodierung und Maschinelles Lernen am Fraunhofer HHI, über „360-Grad-Videodienste mit HEVC“. Außerdem nimmt er an der Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zu einer kompatiblen VR-Lösung“ mit Stefan Döhla (Fraunhofer IIS), Jai Krishnan (Google) und Tyler Gibson (Microsoft) teil.

HEVC ist der neueste Videocodec-Standard, der aus der gemeinsamen Arbeit von ITU und MPEG hervorgegangen ist. Neben den Vorteilen im Bereich herkömmlicher Videodienste soll die Komprimierungsfähigkeit von HEVC auch ein Eckpfeiler für künftige hochqualitative 360-Grad-Videodienste sein. Die Wiedergabe einer omnidirektionalen Kameraansicht in der gewünschten Qualität auf den Endgeräten ist jedoch immer noch eine anspruchsvolle Aufgabe, da die erforderliche Bitrate und Auflösung die heutigen Grenzen der Netzwerkbandbreite und Decoder-Ressourcen überschreiten. HEVC ermöglicht fortschrittliche Methoden für Codierung und Bereitstellung, die über das herkömmliche Videostreaming hinausgehen, um eine höhere visuelle Qualität und ein besseres Benutzererlebnis zu erzielen.

Der Talk „360-Grad-Videodienste mit HEVC“ zeigt die Schwächen herkömmlicher Streaming-Verfahren im Kontext von 360-Grad-Video auf und gibt einen Überblick über derzeitige Standardisierungsaktivitäten bei MPEG in Richtung fortschrittlichere „viewport-dependent" Streaming-Methoden mit speziellem Fokus auf Übertragungstechnologien basierend auf HEVC Tiles.