5. Februar 2018

Neue ITU-Fokusgruppe "Machine Learning for Future Networks including 5G" legt, unter dem Vorsitz von Slawomir Stanczak, Fraunhofer HHI, ihre Agenda fest

Das ersten Treffen der im November 2017 neu gegründeten ITU-Fokusgruppe „Machine Learning for Future Networks including 5G“ hat vom 30. Januar bis zum 02. Februar 2018 in Genf stattgefunden. Dort wurde insbesondere der Beschluss getroffen, dass sich die Fokusgruppe darauf konzentrieren wird, die Anforderungen an Maschinelles Lernen (ML) betreffend Technologie, Datenformaten und Netzarchitektur zu definieren.

Unter dem Vorsitz von Slawomir Stanczak, Abteilungsleiter Drahtlose Kommunikation und Netze am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI, wird die Fokusgruppe Standardisierungsstrategien vorschlagen, um ML auszubauen und somit zur erhöhten Leistungsfähigkeit neuer 5G Netze beitragen. Im Laufe des Treffens, vom 30. Januar bis zum 02. Februar 2018, wurden drei neue Arbeitsgruppen etabliert.

Die erste Arbeitsgruppe „Use Cases, Services & Requirements“ wird vielversprechende Anwendungsfelder von ML identifizieren und deren technischen Ökosysteme beschreiben, um die Anforderungen an diese Anwendungsfelder zu bestimmen.
Die zweite Arbeitsgruppe „Data Formats & Machine Learning Technologies“ wird eine Kategorisierung von ML Algorithmen in Kommunikationsnetzwerken erarbeiten und gleichzeitig die Auswirkungen solcher Algorithmen auf 5G Systeme beschreiben. Dr. rer. nat. Wojciech Samek, Gruppenleiter Maschinelles Lernen am Fraunhofer HHI, übernimmt den Vorsitz dieser Arbeitsgruppe.
„Machine Learning-aware network architecture“ heißt die dritte Arbeitsgruppe der ITU-Fokusgruppe, die die Anforderungen von Netzarchitekturen aus der Perspektive ihrer zu erwarteten Interaktion mit ML Algorithmen analysieren soll.

Das nächste Treffen der Fokusgruppe findet vom 24. bis zum 27. April 2018 in Xi’an, China statt.