28. August 2012

Dr. Martin Schell wird Professor an der TU Berlin

Optische Technologien – Nachwuchs und Grundlagenforschung für Zukunftstechnologien

Dr. Martin Schell ist Professor für das Fachgebiet "Optische und Optoelektronische Integration" der Fakultät Mathematik und Naturwissenschaften der Technischen Universität Berlin. Seine Ernennungsurkunde erhielt der Leiter der Abteilung Photonische Komponenten und stellvertretende Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut am 28. August 2012 vom Präsidenten der Technischen Universität Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

"Die optischen Technologien haben sich als Wirtschaftsfaktor am Standort Berlin sehr gut entwickelt," skizziert Martin Schell die Situation heute. "Ich sehe es als meine Aufgabe sowohl die Ausbildung junger Physiker auf diesem Gebiet zu fördern, als auch im universitären Umfeld die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der optischen und optoelektronischen Integration voran zu treiben. In Verbindung mit der angewandten Forschung am Fraunhofer HHI mit den vielfältigen Kontakten in die Wirtschaft wird der Standort Berlin weiter gestärkt."

Dr. Martin Schell hat Physik an der Technischen Universität Aachen studiert und 1993 an der Technischen Universität Berlin promoviert. Im Anschluss an einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Universität Tokio war Martin Schell von 1995 bis 2000 als Management Consultant bei der Boston Consulting Group für den Bereich High Tech und Energie tätig. Bevor er 2005 die Abteilung Photonische Komponenten am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin übernahm war er bei Infineon Fiber Optic Technologies Leiter der Produktion. Seit 2014 hat Prof. Dr. rer. nat. Martin Schell die Institutsleitung am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiegand übernommen.