7. Februar 2014

Ausgezeichnet mit dem Dissertationspreis der Anton-und-Klara-Röser-Stiftung

Für die Dissertation „Zeitdiskrete Leistungsanalyse von Zellen-Multiplexern mit begrenztem Warteraum“ erhält Dr.-Ing. Klaus-Dieter Langer den Preis für ausgezeichnete Dissertationen der Anton-und-Klara-Röser-Stiftung.

Zellen-Multiplexer gehören zu den Schlüsselelementen der paketorientierten Informations- und Kommunikationstechnik. Das Thema der Arbeit ist die Analyse des Leistungsverhaltens derartiger Bediensysteme zu diskreten Zeitpunkten auf der Ebene des Zellentransports unter Beachtung der endlichen Warteraumkapazität. Schwerpunkte sind die Zentralpuffer-Architektur mit Mehrfachzugang zu einer gemeinsamen Warteschlange sowie das klassische Polling-System mit individuellen Warteschlangen für jeden Eingang.

Die Arbeit von Dr.-Ing. Klaus-Dieter Langer ist entscheidend für die Planung und Dimensionierung von Single-Server Warte-Verlustsystemen, z. B. zur Architekturwahl, zum Abwägen zwischen Pufferbandbreite und -kapazität sowie der Umsetzung von Bedienstrategien. Relevant sind die Ergebnisse darüber hinaus für das Anbieten von Dienstgüte in Kommunikationsnetzen, für steuerungstechnische Anwendungen und als Basis für weiterführende Untersuchungen.

Der Dissertationspreis der Anton-und-Klara-Röser-Stiftung
Mit dem Ziel, Wissenschaft und Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Elektrotechnik zu fördern, vergibt die Anton-und-Klara-Röser-Stiftung Forschungspreise für herausragende Leistungen in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft in den Fachrichtungen Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Stuttgart.