16. September 2015

Praxis für die Profis von morgen: Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut kooperiert mit Neuköllner Albrecht-Dürer-Gymnasium

Ab diesem Schuljahr haben technikbegeisterte Neuköllner Schülerinnen und Schüler die Chance, am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der anwendungsorientierten Forschung kennen zu lernen.

Heute unterzeichnete Institutsleiter Prof. Dr. Martin Schell stellvertretend für das Fraunhofer HHI den Kooperationsvertrag mit der Albrecht-Dürer-Oberschule, gemeinsam mit Schulleiter Rainer Kistermann und dem Neuköllner Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer.

Schülerinnen und Schüler mit technisch-naturwissenschaftlichem Interesse sollen in Zukunft die Gelegenheit bekommen, an Führungen im Fraunhofer HHI teilzunehmen und sich in Diskussionsrunden mit den Forscherinnen und Forschern am Institut auszutauschen. Auch im Rahmen eines Berufsorientierungstages werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Fraunhofer HHI mit den Forschern von morgen über berufliche Perspektiven im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) diskutieren.

Jan-Christopher Rämer: „Dass das Albrecht-Dürer-Gymnasium mit einer so starken und renommierten Forschungseinrichtung, wie dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, jetzt diese Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, ist das folgerichtige Ergebnis der Anstrengungen der Schulleitung, ihrem Schulprofil als Zentrum für Begabtenförderung in Berlin noch besser gerecht zu werden. Ich danke dem Institut, dass es seine Räume für naturwissenschaftlich begeisterte Jungen und Mädchen öffnet.“

Das Fraunhofer HHI forscht schon heute für die Kommunikationswelt von morgen. Dazu gehört auch die Förderung und Ausbildung von wissenschaftlichen Nachwuchskräften. Das Albrecht-Dürer-Gymnasium möchte seinen Schülerinnen und Schülern durch die Kooperation die anwendungsorientierte Forschung näher bringen und ihnen über den Kontext Schule hinaus Perspektiven im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zugänglich machen.

Rund eine Millionen Studierende haben sich im Wintersemester 2013 für ein Studium im MINT-Bereich entschieden. Tendenz steigend.

Damit Deutschland weiterhin führender Standort für Wissenschaft, Forschung und Technologie bleibt, soll der MINT-Bereich als attraktives und vielfältiges Betätigungsfeld stärker beworben werden. Dafür engagiert sich auch das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut.