26. Juni 2017

Doktorarbeit von Stephan Jaeckel mit summa cum laude bewertet

Stephan Jaeckel hat seine Dissertation mit dem Thema "Quasi-Deterministic Channel Modeling and Experimental Validation in Cooperative and Massive MIMO Deployment Topologies" an der TU Ilmenau mit der Bewertung summa cum laude abgeschlossen. Gutachter waren Prof. Reiner S. Thomä (TU Ilmenau), Dr. Volker Jungnickel (Fraunhofer HHI) und Prof. Claude Oestges (Ecole Polytechnique de Louvain, Belgien).

Jaeckels Schwerpunkt in der Arbeit liegt auf der Modellierung des Übertragungskanals für die fünfte Generation des Mobilfunks (5G). Dazu zählen 3D-Ausbreitungseffekte, sphärische Wellenausbreitung, räumliche Konsistenz, die zeitliche Entwicklung von Kanälen sowie ein neues Modell für die Polarisation. Das neue Kanalmodell wurde unter dem Akronym "QuaDRiGa" (Quasi Deterministic Radio Channel Generator, dt.: quasideterministischer Funkkanalgenerator) eingeführt und wird durch das Fraunhofer HHI als Open-Source-Software für die Forschungsgemeinschaft bereitgestellt.

Seit Dezember 2007 arbeitet Stephan Jaeckel in der Abteilung Drahtlose Kommunikation und Netze des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts HHI im Bereich Funkkanalmessung und -modellierung.