CeBIT 2018

JUN 2018

12 - 15

Hannover

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI gehört zu den weltweit führenden Entwicklern von mobilen und optischen Kommunikationsnetzen und -systemen sowie der Kodierung von Videosignalen und Datenverarbeitung. Gemeinsam mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie arbeitet das Fraunhofer HHI im gesamten Spektrum der digitalen Infrastruktur – von der grundlegenden Forschung bis hin zur Entwicklung von Prototypen und Lösungen.

Auf der CeBIT 2018 präsentiert das Fraunhofer HHI aktuelle Innovationen aus dem Bereich Computer Vision und Visualisierung  und Videokodierung und Maschinelles Lernen am Fraunhofer-Stand E78, Halle 27, vom 12. bis 15. Juni in Hannover.

Pressekontakt

Anne Rommel

Anne Rommel

Pressereferentin

Tel. +49 30 31002-353

Hochaufgelöste 3D-Objekt- und Körpererfassung für Mixed Reality-Interaktionen

Das Exponat demonstriert die neuesten Entwicklungen des Fraunhofer HHI zur hochaufgelösten 3D-Erfassung im Kontext von Mixed Reality Mensch-Technik-Interaktionen. In dem „Virtualizer“ können Objekte in Echtzeit und mit hoher Auflösung dreidimensional erfasst und direkt in virtuellen Szenen, z.B. mittels VR-Brillen, angezeigt werden. Durch die Fraunhofer HHI-Algorithmen zur 3D-Körpererfassung, Verfolgung und Gesteninterpretation können VR-Nutzer ohne störende Controller oder Marker auf eine natürliche Weise in der VR-Szene interagieren und dort als bewegliche Ganzkörper-Avatare repräsentiert werden. Die Kombination der beiden Technologien ermöglicht eine einzigartige Lösung für neuartige Mixed Reality Interaktions- und Kollaborationsszenarien wie die Remote Assistance.

Die Virtual Reality-Demo auf der CeBIT 2018 zeigt, wie dem Nutzer ein reales Objekt durch den „Virtualizer“ live in die VR-Umgebung „gegeben“ und erläutert werden kann.

Fachkontakt

Dipl.-Psych. Paul Chojecki

Dipl.-Psych. Paul Chojecki

Projektmanager

Tel. +49 30 31002-281

Künstliche Intelligenz nachvollziehbar machen

Mit der Verfügbarkeit großer Datenbanken und den jüngsten Verbesserungen in der Methodik des Deep Learning erreicht oder übertrifft die Leistung von KI-Systemen das menschliche Niveau bei einer zunehmenden Anzahl komplexer Aufgaben. Aufgrund ihrer geschachtelten, nichtlinearen Struktur werden diese sehr erfolgreichen Maschinellen Lernmodelle jedoch in der Regel in einer Black-Box-Manier angewendet. Dadurch fehlen Informationen, wie sie zu ihren Vorhersagen gekommen sind. Da dieser Transparenzmangel ein großer Nachteil z.B. in medizinischen Anwendungen sein kann, hat die Forschung zu einer erklärbaren KI (explainable AI - XAI) in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Zusammen mit Kollegen der TU Berlin haben Wissenschaftler des Fraunhofer HHI ein Tool  entwickelt, welches ein solches Nachvollziehen auch bei komplexesten Lernmaschinen erlaubt. Damit ist der erste Schritt in Richtung einer gläsernen Künstlichen Intelligenz getan.

Treffen Sie unsere Experten am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Stand E52, Halle 27).

Fachkontakt

Dr. rer. nat. Wojciech Samek

Dr. rer. nat. Wojciech Samek

Gruppenleiter Maschinelles Lernen

Tel. +49 30 31002-417