NAB Show 2022

APR 2022

23 - 27

Las Vegas, USA

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI gehört zu den weltweit führenden Entwicklern von mobilen und optischen Kommunikationsnetzen und -systemen sowie der Kodierung von Videosignalen und Datenverarbeitung. Gemeinsam mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie arbeitet das Fraunhofer HHI im gesamten Spektrum der digitalen Infrastruktur – von der grundlegenden Forschung bis hin zur Entwicklung von Prototypen und Lösungen.

Auf der NAB Show wird das Fraunhofer HHI vom 23. bis 27. April 2022 in Las Vegas (USA) Innovationen aus dem Bereich Videokodierung präsentieren. Sie finden uns am Fraunhofer-Stand C3926.  

Pressekontakt

Maria Ott

Maria Ott

Projektmanagerin 3IT

Tel. +49 30 31002-862

VVC Videokomprimierung mit Optimierten Implementierungen

Komprimierte Videodaten wachsen mit einer schnelleren Geschwindigkeit als je zuvor. Bereits heute machen Videodaten den bei weitem größten Anteil an Bits im Internet und im mobilen Datenverkehr aus. Das zeigt die Notwendigkeit einer noch effizienteren Komprimierung, die über den aktuellen Stand der Technik, den High Efficiency Video Coding Standard (HEVC/H.265), hinausgeht. Um diese anspruchsvolle Herausforderung zu meistern, haben die ITU-T Video Coding Expert Group (VCEG) und die ISO/IEC Moving Pictures Expert Group (MPEG) zusammen den Versatile Video Coding Standard (VVC/H.266) entwickelt. VVC bietet eine 50-prozentige Reduzierung der Bitrate gegenüber dem HEVC-Standard, und ist seit Juli 2020 fertiggestellt. Im Gegensatz zu vorherigen Standards verfügt VVC über spezielle Kodierwerkzeuge und System-Funktionalitäten für einen breiten Bereich an Anwendungen wie z.B. adaptives Streaming mit wechselnder Auflösung, 360-Grad immersives Video, Streaming mit extrem geringer Latenz sowie Spiele und das Teilen von Bildschirminhalten.

Auf der NAB 2022 zeigt das Fraunhofer HHI seine optimierte Open-Source VVC Enkoder Software (VVenC). VVenC ist maßgeschneidert für Cloud-basiertes adaptives Streaming mit verschiedenen Bildauflösungen. Dabei weist VVenC gegenüber HEVC eine deutliche Reduzierung der Bitraten für Inhalte auf, deren Bandbreite von Standard-Definition bis hin zu Ultra-High-Definition-Inhalten mit hohem Dynamikbereich (HDR) reicht. Darüber hinaus präsentiert das Fraunhofer HHI seinen optimierten Open-Source Dekoder (VVdeC) der das Abspielen von VVC kodiertem Video in einem Software Player oder in einem Web Browser ermöglicht.

Fachkontakt

Benjamin Bross

Benjamin Bross

Gruppenleiter Videokodierungssysteme

Tel. +49 30 31002-622

Adam Wieckowski

Adam Wieckowski

Gruppenleiter Videokodierungssysteme

Tel. +49 30 31002-833