Reibungslos umgeschaltet auf DVB-T2: ZDF setzt auf HEVC-Technologie des Fraunhofer HHI

2017

Dank der Rohde & Schwarz AVHE100 Encoding-und Multiplexing-Lösung mit der HEVC-Technologie des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts verlief eine der größten Umschaltaktionen der deutschen Rundfunkgeschichte am 29. März 2017 reibungslos in nur einer Nacht. 

Am 29. März 2017 startete in Deutschland die Umstellung des digitalen Antennenfernsehens DVB-T auf die zweite Generation DVB-T2 HD. Der neue Standard ermöglicht die Übertragung von TV-Programmen in Full-HD Auflösung, eine deutlich bessere Bildqualität, ein erweitertes Programmangebot und funktioniert auch mobil hervorragend.

Bei der Umstellung verließ sich das ZDF, Deutschlands größte öffentliche Rundfunkanstalt, auf die AVHE100 Encoding- und Multiplexing-Lösung von Rohde & Schwarz mit dem vom Fraunhofer HHI entwickelten integrierten HEVD-Encoder. Durch die Nutzung des HEVC-Codec erzielt das System höchste Videoqualität bei kleinstmöglicher Datenrate und bietet Echtzeit-HEVC-Encoding von Auflösungen bis zu 4K/UHD mit bis zu 60 Bildern pro Sekunden.

Zahlreiche Qualitäts- und Stabilitätstests des ZDF führten zu dem Ergebnis, dass das R&S AVHE100 dank des integrierten HEVC-Encoders des Fraunhofer HHI gegenüber den etablierten Mitbewerbern über die beste am Markt verfügbare Bildqualität bei leichter Handhabbarkeit und extremer Leistungsstärke verfügt. Der erfolgreiche Einsatz des HEVC-Encoders und die maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung des HEVC-Standards untermauert die weltweit führende Stellung des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts in der Erforschung von mobilen und optischen Kommunikationsnetzen und -systemen.